Felzmann/Felzmann/Gnan (alle SCK) erobern Bronze bei Soling EM

Von 24. – 29. Juni 2019 trugen 32 Solings aus 13 Nationen ihre Europameisterschaft vor Torbole am Gardasee aus.

Nach einer etwas mühsamen Vermessung, konnten in 4 Tagen jeweils ab 13:00 Uhr in Summe 9 Wettfahrten gesegelt werden. Zunächst herrschte leichte Ora mit 1-3 Windstärken, wobei nach 2 Tagen 5 Wettfahrten und damit die Wertung als Europameisterschaft „im Kasten“ waren. Die ersten 4 Boote hatten in der Zwischenwertung bis auf jeweils einen 11. Platz nur einstellige Ergebnisse, AUT 7 Florian und Michael Felzmann sowie Markus Gnan (alle SCK) lagen in Lauerstellung an 4. Stelle. Am Freitag und Samstag herrschte dann richtige Ora mit 4-5 Bft und in den Böen etwas mehr. Die Felzmänner waren auf der Kreuz – aber nicht nur dort – sauschnell und konnten auch einen Tagessieg in der 7. Wettfahrt einfahren. Auch am letzten Tag ließ man mit einem 2. und 4. Wettfahrtplatz nichts anbrennen und sicherte sich mit einem Respektabstand von 15 Punkten zum vierplatzierten Roman Koch den 3. Platz.

Wir gratulieren unseren SCK-Bronzeeuropameistern sehr herzlich. Überlegener Sieger mit vier ersten Plätzen wurde FIN 46 Vater und Sohn Heinonen sowie Gabor Helmhout, Silber ging an das ungarische Team HUN 1 mit 2 Punkten Vorsprung auf AUT 7.

AUT 7 Florian und Michael Felzmann Markus Gnan (alle SCK)

Martin Zeileis (SCK) war mit Burschi und Irene Haist auf GER 308 (BYC) unterwegs und lag vor dem letzten Tag auf Platz 4. Eine gebrochene Fockschot in der 8. Wettfahrt war daher umso bitterer und bewirkte ein Zurückfallen auf einen noch immer tollen 8. Platz.

Christian Feichtinger, Florian Leitner und Klaus Kratochwill (SCE) mussten eine OCS und DSQ verkraften und hatten damit einmal das vollen Punktepensum in der Wertung. Am Ende lag man damit auf Platz 14.

Stephan Beurle (SCK) war mit dem Gardasee-Steuermann-Neuling Ekki Steinhuber und Vorschoter-Neuling Patrik Weis (beide OeSV) auf AUT 86 unterwegs: 2 „Luv-Kübler“ unter Spinnaker, 1 Mann-über-Bord-Manöver, eine Kollision an der Luvboje waren nur einige der Höhepunkte auf diesem Boot. Weil sich in der 8. Wettfahrt noch eine Unterwant fast verabschiedet hat (der Mast bliebt aber unbeschadet stehenJ), wurde die Serie mit DNF und DNS beendet. Das reichte in Summe für den 2. Platz allerdings von hinten.

Wenn Wind und Wetter passt, braucht es nicht viel mehr für eine gute Veranstaltung. Der CVT hatte noch eine perfekte Wettfahrtleitung, zwei Abendessen und an den anderen Tagen Pasta nach den Wettfahrten zu bieten.

Die Reise an den Gardasee hat sich jedenfalls gelohnt.

Text und Foto von Stephan Beurle

Ausführliche Berichte wie immer auf der Soling Home-page: http://www.soling.com/majorregatta.asp